Zweckverband
Eislinger Wasserversorgungsgruppe         

                Rohrbruch                                                   
 


Portal
Nach oben

 Stand:
01.01.2012

 


 

  Rohrbruch im öffentlichen Wasserleitungsnetz  

Vorgehensweise zur Wasserverlustreduzierung und Schadensbehebung:

1. Nachtverbrauchsmessung
Das Ortsnetz wird  mittels eingebauter Wasserzähler überwacht. Die Zählerwerte werden mit Funk oder über Kabelnetze an das Prozessleitsystem in der
 Zentrale  übermittelt. Alle Zu- und Abläufe werden errechnet und ein Verbrauchswert ermittelt. Dieser Wert sollte so niedrig wie möglich sein und keine Verbrauch beinhalten. Daher wird in  den  Nachtstunden zwischen 2 Uhr  und 3 Uhr gemessen. Ist der Wert über dem normalen    Verbrauchswert (Erfahrungswerte) ist mit einem oder mehreren Rohrbrüchen zu rechnen.

2. Vorortung des Wassernetzes
Das Gesamte Wassernetz bzw. Rohrnetzabschnitte werden mit akustischen Hörgeräten an den  Hydranten und Schiebern abgehorcht. Leckagen verursachen Geräusche.

3. Eingrenzen und Festlegen des Rohrbruchbereichs
Nach der Geräuschfeststellung wird überprüft ob es sich um eine defekte Hausanschlussleitung    oder um eine defekte Hauptwasserleitung handelt.

4. Korrelation der defekten Leitung
Letztendlich wird der defekte Rohrstrang mittels Computer und Korrelationsverfahren    (Verhältnismessung mit Körperschallgeschwindigkeit) Punktgenau ermittelt.

      

5. Aufgrabung und Schadensbehebung
Nach dem genauen Einmessen des Rohrbruchs erfolgt die Aufgrabung mit geeigneten Maschinen des Tiefbaues. Nach abstellen der Leitung wird das defekte Leitungsstück entfernt und durch ein neues Rohrstück ersetzt. Nach Spülen und Druckprobe wird der Leitungsgraben wiederverfüllt und die Wasserleitung in Betrieb genommen.

                  
                                                           
6. Schadensdokumentierung
Zum Schluss wird ein Formblatt zur Schadensstatistik aufgestellt und alle relevanten Daten   Dokumentiert.

  Portal ] Nach oben ]